Training im Nicht-Winter

Obwohl mein Filius jammert, dass kein Schnee liegt und er doch unbedingt mal wieder Schlitten fahren gehen möchte, so hat der Nicht-Winter doch auch sein gutes. Bisher ist der Trainingsstand meines Hafis noch recht gut. Bis auf ein paar wenige Tage in denen der Platz zu naß oder gefroren war, und man nicht reiten konnte, war er jetzt immer in relativ gutem reitbaren Zustand. Auch, wenn manchmal der Schnee horizontal angeflogen kommt, oder es windet, dass man sich kaum auf dem Pferd halten kann, so habe ich die Möglichkeit doch genutzt, um den Lukki man wieder reiterlich etwas aufzubauen und an seiner Kondition und seiner Muskulatur zu arbeiten.

Der neue Sattel macht sich sehr gut. Lukki hat die Bocklerei aufgehört, wenn es ans galoppieren geht. Und wenn man bedenkt, dass die Herde ja momentan auch keine Koppel hat, wo die Pferde sich mal ausbocken können, sondern nur den normalen Auslauf, dann ist das wirklich bemerkenswert. Gut, er ist ziemlich faul, aber das ist ja nichts neues. Aber man kann ihn wirklich sehr sehr gut reiten gerade. Er reagiert auf minimale Hilfen und ist nicht mehr so “zickig” wie noch mit dem alten Sattel. Das das natürlich keine Zickigkeit war, sondern schlicht daran lag, dass der Sattel gedrückt hat, ist mir natürlich klar.

Das etwas nicht stimmte, wußte ich ja, und darum habe ich ja alle Hebel in Bewegung gesetzt mit der Physiotherapeutin Tanja Dietrich und mit dem neuen Sattel von Cullys damit es ihm wieder gut geht. Alles in Allem war das natürlich nicht gerade günstig, aber in jedem Fall die richtige Entscheidung.

Ein Kommentar

  1. Nicole Wenzl sagt:

    Muß gleich noch was hinzufügen, nachdem ich gerade geritten bin. Der liebe Herr Lukas hat da zwei Buckler reingehauen, dass ich mich echt dachte ich bleib nicht oben. Und alles nur, weil ich etwas mehr Tempo gefordert habe. Auf den Spor hat er nicht reagiert und da hab ich den Zügel zur Hilfe genommen….. Tja – man sollte nicht den Tag vor dem Abend loben – oder wie war das?

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